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Alles was Du über Achtsamkeit wissen musst

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Achtsamkeit (Mindfulness) ist ursprünglich eine Idee aus dem Buddhismus. Aber es ist eine Idee, die unser Leben auch ohne den religiösen Unterbau stark verbessern kann.

Denn wenn wir Achtsamkeit praktizieren, erleben wir eine ganze Reihe von spürbaren Lebensverbesserungen.

  • Wir können mit den Herausforderungen des Alltags besser umgehen (Stressresilienz).
  • Wir machen uns weniger Sorgen und weniger Druck.
  • Wir erleben den Alltag fokussierter und klarer, wir sind produktiver und erfolgreicher
  • Und nicht zuletzt: Wir sind gefühlt 30 – 50 Prozent glücklicher und erfolgreicher

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung und das Erleben des aktuellen Momentes. Und zwar mit allem, was dazu gehört: Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke, körperliche Vorgänge und alles – einfach alles, was um Sie herum geschieht und in Ihre Wahrnehmung fällt. Ein wichtiger Aspekt: Beim achtsamen Erleben findet keine Wertung statt. Sie nehmen nur wahr, ohne zu kategorisieren, einzuordnen oder nach gut und schlecht zu bewerten.

Das klingt für viele erst einmal nach Esoterik, doch die wertfreie Beobachtung und Akzeptanz der Gegenwart ist tatsächlich ein Bewusstseinszustand, den Sie erlernen und nutzen können. So kann Achtsamkeit das Selbstbewusstsein steigern, da Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch sich selbst, die eigenen Gedanken und Gefühle besser kennenlernen.

Achtsamkeit

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Normalerweise gehen wir eher unachtsam durch den Tag. Wir spulen unsere Gewohnheiten und altgedienten Denk- und Handlungsmuster automatisch ab. Wir stehen auf. Wir duschen. Wir machen Pausenbrote. Oder einen Kaffee. Wir lesen Zeitung. Wir gehen los. Wieder und immer wieder. Wie ein Uhrwerk. Der Teil unseres Gehirns (die Basalganglien), der für Gewohnheiten und Automatismen zuständig ist, brummt also fröhlich und ist voll aktiv.

In diesem Zustand funktionieren wir in erster Linie. Die Zeit verschwindet dabei einfach. Wir bekommen bewusst gar nicht richtig mit, wie wir uns fühlen, was wir denken und was um uns herum passiert. Anders gesagt: Wir sind auf Autopilot. Und das ist das Gegenteil von Achtsamkeit.

Achtsamkeit heißt, voll im Moment zu sein.

Wenn wir achtsam sind, nehmen wir uns im Moment wahr. Das bedeutet, wir beobachten uns selbst und unsere Umgebung genau. Wir bekommen alles mit. Und wir wählen bewusst und achtsam, was wir tun, statt unsere altgewohnten  Muster abzuspulen.

Achtsamkeit lehrt Abstand

Das Schöne und Friedliche an Achtsamkeit ist, dass sie nicht wertet und nicht urteilt.

Wenn wir frustriert sind nehmen wir das wahr, ohne die Sache zu bewerten. Also ohne uns zu sagen, dass das jetzt schlecht ist und wir uns anders fühlen sollten. Und wenn wir uns freuen und glücklich sind, dann nehmen wir auch das entspannt wahr. Und zwar ohne uns zu sorgen, dass die Freude bald wieder vorbei sein könnte. Oder wenn wir Angst haben, dann nehmen wir diese Angst ohne Selbstverurteilung wahr. Also ohne uns auch noch über unsere Angst zu ärgern.

Wir sagen stattdessen zu uns:

„Oh, ich spüre Angst. Wie interessant.“

Angst ist eben nur Angst. Nicht mehr und nicht weniger.

Achtsames Wahrnehmen ist also Wahrnehmen ohne den Rattenschwanz an Bedeutung, den wir normalerweise an alles anheften.

Wenn wir das können, bringt uns das viel inneres Gleichgewicht. Aber diese Form der Wahrnehmung ist  etwas, das wir üben und trainieren müssen.

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Wie fühlt sich Achtsamkeit an?

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Achtsamkeit ist also ein geistiger Zustand, in dem ich beobachte. Ich beobachte mich. Ich beobachte meine Umgebung:

Ich nehme wahr, ich sehe, ich höre, ich spüre. Ohne zu sagen, dass es schlecht oder gut ist. Es ist einfach nur da und mehr gibt es dazu gerade nicht zu sagen.

Und dieser geistige Zustand bringt meistens eine ganz eigene Qualität des Erlebens mit sich.

Ich fühle mich dadurch mir selbst und dem Leben nah und direkt verbunden. Ich spüre mich lebendig. Ich fühle mich klar und echt und ehrlich. Ich fühle mich ruhig und friedlich, weil ich nur beobachte, weil ich im Augenblick nicht kämpfen muss. Weil alles da sein darf, wie es ist.

Warum ist Achtsamkeit so nützlich?

Und jetzt hast Du auch schon eine Idee, warum es so nützlich ist, achtsamer zu werden. Denn wer möchte sich nicht lebendiger und klarer fühlen? Wer möchte nicht mehr innere Ausgeglichenheit erleben?

Tatsächlich wird Achtsamkeitstraining schon seit den 80er Jahren angewendet, um Menschen beizubringen, besser mit Stress umzugehen. Es hilft sogar nachweislich bei posttraumatischen Belastungsstörungen oder Angsterkrankungen. Und bei vielem mehr. Gezielte Achtsamkeit ist ein Wundermittel, das Dein Leben auf breiter Ebene besser macht, wenn Du Achtsamkeit trainierst und übst und als festen Bestandteil in Dein Leben einbaust.

Achtsamkeitstraining lässt Dich tatsächlich nicht nur besser mit Stress und Druck umgehen. Eine Steigerung Deiner Achtsamkeit im Alltag erhöht Deine Selbststeuerungsfähigkeiten. Oder anders gesagt: Du tust öfter, was richtig und vernünftig für Dich ist. Du hast Dich mehr im Griff. Denn weil Du einen besseren Kontakt zu Dir hast, erkennst Du Dein Denken und Handeln schneller, wenn es nicht zu Deinen Zielen passt. Wenn Du Dinge tust, die kontraproduktiv und nicht zielführend sind. Achtsamkeitstraining macht Dich also oft produktiver und lässt Dich vernünftiger handeln. Weil Du Deine irrationalen Teile klarer siehst. Und weil Du Deinen irrationalen Teilen besser begegnen kannst..

Zusammengefasst macht Dich ein Achtsamkeitstraining also produktiver, entspannter und ausgeglichener.

Buche Dein individuelles Achtsamkeitstraining oder besuche einen unserer Achtsamkeitskurse und erfahre Deine Möglichkeiten.

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